Im Rahmen des Projekts ZISCH - ZEITUNG IN DER SCHULE des Schwäbischen Tagblatts in Tübingen hat die Klasse 4b zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Alexandra Wirtz über drei Monate hinweg konzentriert Zeitung gelesen. Zum Abschluss veröffentlichte die Klasse einen eigenen Zeitungsartikel, der am 23.Februar in der Sonderausgabe "Tagblatt in der Schule" erschien und im Folgenden nochmals zu lesen ist.

Hunde sind kein Spielzeug...sie müssen erzogen werden

Am Donnerstag, den 17. Dezember 2015 konnte man vier Hunde auf dem Pausenhof der Grundschule Ergenzingen beobachten. Dabei wirkte die Situation auf den ersten Blick ganz schön gefährlich. Ein aufgeregter Rottweiler zerrte an einer Leine. Schnell konnte man merken, dass die Hundebesitzer ihre Tiere gut erzogen hatten. Regelmäßig üben sie mit ihnen "Sitz", "Platz" und "Bleib". Peter Kolzer, der Besitzer der Hundeschule "Fell und Pfote" aus Konstanz, erklärte, dass diese drei Befehle die wichtigsten sind, und es zwei bis drei Jahre dauert, bis die Hunde das richtig gut können. "Wir brauchen dafür keine Leckerlis", so Peter Kolzer. Loben und mit ihrem Lieblingsspielzeug belohnen hat die gleiche Wirkung. Das demonstrierten dann ein spanischer Wasserhund (Allergiker geeignet, haart nicht), ein Golden Retriever (kinderlieb mit starken Nerven), ein Labrador-Mix und der Rottweiler "Teddy". Aber auch Hundebesitzer müssen etwas lernen. So bedeutet Schwanzwedeln nicht Freude, sondern Aufregung. Die Körpersprache der Hunde muss man lernen zu verstehen. Es gibt nämlich keine gefährlichen Hunde, sondern nur Besitzer, die sie gefährlich machen. Wer einen Hund hat, hat Verantwortung. Ein Hundeführerschein wäre da eine gute Sache.

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